Was andere – mehr oder minder unmittelbar – über unser Thema und über uns schreiben.
Der Glaube an unser westliches Wirtschaftssystem glich viele Jahre lang demjenigen an die Unsinkbarkeit der Titanic. Nachdem der Bug des Schiffes Kapitalismus bereits heftig am Eisberg rumpelt, steigt das Interesse am ramponierten Wirtschaftssystem, an den Ursachen, an Alternativen und damit an der Natürlichen Wirtschaftsordnung erheblich an – kein Wunder, denn "die Probleme, die es in der Welt gibt, sind nicht mit der gleichen Denkweise zu lösen, die sie erzeugt hat." (Albert Einstein angesichts der Weltwirtschaftskrise 1929)
Lesen Sie dazu:
Links zu Internetseiten zum Thema (einige auch oben enthalten und kommentiert) finden Sie nachfolgend in chronologischer Reihenfolge ihres Erscheinens (also nicht ihrer Entdeckung):
Wenn das Geld rostet
"Viele Notenbanken sitzen zurzeit in der Liquiditätsfalle. Um endlich daraus
zu entrinnen, greift das US-Fed nun auf eine alte Idee zurück: Geld, das
weniger wert wird. ... Mit dieser Geldpolitik greift Bernanke eine alte Idee
auf. Sie stammt von Silvio Gesell, einem sehr erfolgreichen Kaufmann
deutsch-argentinischer Herkunft."
(Philipp Löpfe in der Basler Zeitung, 03.02.2012)
Sind wir zu satt für Gott?
"Das gegenwärtige Weltwirtschaftssystem ist an beiden Enden
verbesserungsfähig: Es enthält zu vielen Menschen das vor, was sie wirklich
brauchen, und gleichzeitig nährt es ein unbegrenztes und ungebremstes
Begehren, das auch angesichts von Reichtum und Überfluss noch anhält." Ob
der Autor Zins und Zinseszins als Triebfeder unbegrenzten und ungebremsten
Wachstums erkannt hat, schreibt er leider nicht.
(Finanziminister Wolfgang Schäuble in Christ & Welt, Ausgabe 51/2011)
Geldsystem – Diffamierungen, konstruierte Argumente und Gegendarstellungen
Mehr und mehr fällt auf, dass sich die Zeit stupider Geldsystem-Ignoranz dem
Ende zuneigt. Versteht man es als sein Anliegen, über die fehlerhafte und
unsoziale Struktur des bestehenden Geldsystems aufzuklären, so kennt man
diesen Effekt zu Genüge: Anstatt, dass die Adressaten sich für die
gesellschaftlich eigentlich doch recht bedeutende Information bedanken,
winden sie sich wie kleine Kinder, die keinen Spinat essen wollen. Frei nach
dem Motto: Was nicht sein darf, kann nicht sein! Die zwanghafte
Aufrechterhaltung des eigenen Weltbildes ist schließlich wichtiger als eine
Erkenntnis.
(Florian Hauschild in The Intelligence, 01.12.2011)
So kann man es auch sehen:
Europas letzte große Chance
Nicht Zins und Zinseszins sind die Ursache der Finanzkrise, sondern: "...
(die) aufgeblähten öffentlichen Sektoren mit untragbaren Sozialleistungen
... Die Regierungen haben zu vielen Menschen, zu lange, zu viel versprochen
... Die einzige dauerhafte Lösung der Krise in Europa besteht in der
Reformierung der Sozialleistungen". Das Rezept: "Exzesse des Sozialstaates
in Schranken halten". "Kanada ist es gelungen, die schlimmsten Auswüchse des
Sozialstaates einzudämmen"
(Michael J. Boskin, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der
Universität Stanford und Senior Fellow an der Hoover Institution,
ehemaliger Vorsitzender des wirtschaftlichen Beraterstabes von Präsident
George H. W. Bush, in Project Syndicate – A World Of Ideas, 25.11.2011)
Alternative Währungen – An den Banken vorbei
Die Finanzkrise stellt unser modernes Geldsystem infrage. Alternative
Währungen, die dank Computer und Internet immer professioneller betrieben
werden, erhalten neuen Zulauf. ... Ein neues System in Griechenland erlaubt
etwa, Euro in Ovolos zu tauschen. Mehr als 5.000 Menschen haben bereits ein
Onlinekonto für die Tauschwährung angemeldet. ... Herkömmliche Kredite sind
in Griechenland derzeit schwer zu bekommen und sehr teuer. Ovolos-Kredite
hingegen sind zinslos. Gesell (entwickelte) bereits in den zwanziger Jahren
die Idee des sogenannten Freigelds: Anstatt dass es Zinsen dafür gibt, das
Geld nicht auszugeben, verlieren die Scheine am Ende eines Quartals zwei
Prozent des aufgedruckten Wertes.
(Niels Boeing in ZEIT ONLINE, 17.11.2011)
Wem hilft die Griechenland-Hilfe?
Rund vier Fünftel der Hilfe müssen für Zins- und Tilgungszahlungen verwendet
werden, während nur knapp ein Fünftel zur Finanzierung des laufenden
Haushalts übrig bleibt. Weit über die Hälfte der Tranche fliesst dabei
zurück ins Ausland.
(Neue Zürcher Zeitung, 11.11.2011)
Vereint für ein neues Eigentumsrecht
Zwei Schweizer Bodenrechtsstiftungen haben sich zusammengeschlossen.
NWO-Stiftung Belcampo – dies ist der Name einer neuen Schweizer
Bodenrechtsstiftung. Sie setzt sich zum Ziel, das Gemeineigentum an der
Lebensgrundlage Boden zu fördern und damit die gesellschafts- und
umweltschädliche Spekulation einzudämmen. Der Name der Stiftung nimmt Bezug
auf die Natürliche Wirtschaftsordnung Silvio Gesells und mit Bel Campo auf
"Schönes Wohnen" im Sinne von sorgenfreier Existenz.
(Heinz Girschweiler in Zeitpunkt/Schweiz, 10.11.2011)
Du bist Deutschland
Andreas Bangemann, Redakteur der HUMANEN WIRTSCHAFT, hat in Anlehnung an die
Kampagne der Bundesregierung "Du bist Deutschland" eine äußerlich ähnliche,
inhaltlich aber weit ermutigendere Serie von Bildern und Texten kreiert. Du
... klickst!
(Andreas Bangemann auf flickr)
Geldsystem: wann kommt der grosse Knall?
"In unserem vom Kapital dominierten Wirtschafts-System, also dem
Kapitalismus, können nur mit einem unaufhörlichen Wachstum jene Verluste
ausgeglichen werden, die durch das exponentiell wuchernde Überwachstum der
Geld-Vermögen durch die Zins-Einkommen entstehen. Unsere Volkswirtschaften
funktionieren wie Motoren, die nur bei ständig steigenden Drehzahlen in
Betrieb gehalten werden können."
(Norbert Knobloch in MMNews, 24.10.2011)
Der Schaufelbagger Zins (PDF)
In seiner Reihe "Katholische Welt" brachte das Hörfunkprogramm
Bayern 2 diese Sendung mit dem Untertitel "Vom Zinsverbot in den
Religionen zur zinsfreien Wirtschaft", die mit der These schließt: "Geld
ohne Vermögenszins löst nicht alle Probleme der Menschheit, aber ohne
Überwindung des Wachstumszwangs kann keines der großen Probleme auf unserer
begrenzten Erde gelöst werden." (Auch
als MP3-Audiodatei.)
(Autorin: Maria Riederer, Bayern 2, 23.10.2011)
Segen und Fluch des Geldes
"Denkanstöße" ist der Untertitel einer Broschüre des Wirtschaftsrings LANDMARK
zum Thema Geld, die auf einer Ausstellung in der Stadtkirche St. Michael in Jena im
November/Dezember 2003 basiert. Sie enthält viel gut verständliches Material zum Thema einer
natürlichen und gerechten Wirtschaftsordnung.
(Wirtschaftsring LANDMARK, abgerufen am 22.10.2011)
Zins und Zinskritik
Eine außergewöhnliche Bank schreibt in ihrem Internetauftritt: "Andauerndes
Wachstum der Wirtschaftsleistung und exponentielles Wachstum der Vermögen
und Schulden (Zinseszinseffekt) bedrohen die Stabilität der Finanzwirtschaft
und unsere Lebensgrundlagen." Besonders lesenwert ist der verlinkte
"E-THIKKER".
(EthikBank, Herbst 2011)
Unangenehme Wahrheiten zur Wirtschaftskrise legt Prof. Dr.
Christian Kreiß von der
Hochschule Aalen per Video und Präsentationsfolien dar.
Teil 1 |
Teil 2a |
Teil 2b |
Teil 2c |
Teil 3 |
Teil 4 |
Teil 5
Kreiß' Wahrheiten sind nicht nur unbequem, sondern auch mutig, fordert er
u. a. doch die Reduzierung des Zinseszinses durch Schwundgeld.
"Der
Mammon ist schlimmer als der Teufel" – ein Interview mit Eugen
Drewermann
"Das leistungslose Einkommen der Banken durch das Kassieren von Zinsen auf
Schulden ist der Hauptpunkt, der alle Welt belastet, die Dritte Welt noch
viel mehr als die USA oder den Euroraum." ... "Martin Luther hat eine
wütende Schrift gegen den Zinswucher verfasst. Irgendwann aber haben die
Kirchen kapituliert, sie haben heute selbst ihre Banken, sie spielen mit im
großen Geschäft ..."
(Salzburger Nachrichten, 23.08.2011)
History repeating – Das Wunder von Wörgl als Vorbild
In Österreich dachten bald Dutzende von Gemeinden daran, das Erfolgsrezept
der Tiroler Gemeinde zu übernehmen. Auch international stieß das Experiment
auf große Beachtung. Letztlich wurde das Wunder von Wörgl nach nur 14
Monaten von der Nationalbank gestoppt. Dessen ungeachtet gilt das Wörgler
Freigeld bis heute als Vorbild zahlreicher Regiogeld-Initiativen.
(Alexander Hahn in WirtschaftsBlatt Österreich, 8. Juli 2011)
Bankrotteure bitten zur Kasse
Wie, warum und bei wem nehmen Länder Kredite auf? Wer muß sie letztlich
zurückzahlen, und wer profitiert davon? Über Mythen und Wirklichkeit im
Zusammenhang mit Staatsschulden. "Öffentlicher und privater Armut steht der
ungeheure private Reichtum weniger gegenüber. An dieser Verteilungsspirale
haben die Regierungen eifrig mitgedreht. Jahr für Jahr fließen den
Staatsgläubigern je nach Zinsstand zur Zeit zwischen 60 und 70, in den
kommenden Jahren sogar bis an die 100 Milliarden Euro zu – jedes Jahr,
wohlgemerkt. Das sind in den letzten zwanzig Jahren über 1,3 Billionen Euro,
die der Staat zum Aufpumpen der Vermögensblase beigetragen hat. Die müssen
zwar versteuert werden, aber ohne daß etwas übrig bleibt, werden die
Besitzenden dem Staat wohl kaum Geld leihen, ganz davon abgesehen, daß sie
die Regierungen dazu gebracht haben, ihre Steuern immer weiter zu senken."
(Jürgen Leibiger in junge Welt, 29.06.2011)
Book of the Week (2): The History of Stamp Scrip
New Currency: How Money Changes the
World As We Know It. By Jordan Bruce MacLeod. Integral Publishers, 2009.
"This very well written introduction to why we need differently designed
currency has an interesting review of historical experiences, in particular
how evolutions after the meltdown of 1929 could help find solutions for the
meltdown of 2008."
(Michel Bauwens in P2P Foundation Sites/Publications, 15. Juni 2011)
Silvio Gesell: ‘a strange, unduly neglected’ monetary theorist
Given the renewed interest in negative interest rates as method for removing
the floor to nominal interest rates, this article offers a concise review of
Gesell’s life, work and its place in the history of economic thought.
(Hinweis in PoliEcon auf eine Arbeit von Cordelius Ilgmann, Centrum für
angewandte Wirtschaftsforschung, Universität Münster, April 2011)
Eloas Lachenmayr: Freies Geld
Liedermacher Eloas Lachenmayr und seine Band “Die neuen Barden” vor
Burgkulisse in Überlingen (Bodensee). Das Thema des Lieds ist gewagt. Selbst
von Kritikern des Kapitalismus hört man nur selten, dass der Zins
abgeschafft werden müsse. Tatsächlich ist es aber absurd, übermäßig reichen
Menschen über Steuern Geld abzunehmen, während man gleichzeitig zulässt,
dass ihnen über das Zinssystem ständig noch mehr Geld zufließt. – Natürliche
Wirtschaftsordnung musikalisch!
(Konstantin Weckers Webmagazin, 19.04.2011)
Vergessenes Guthaben: Sparbuch-Posse
Ein Vater zahlte 1959 zur Geburt seines Sohnes 106.025,08 Mark auf ein
Sparbuch ein. Das Sparbuch geriet in Vergessenheit, tauchte jetzt wieder
auf, und der Betrag ist inzwischen mit Zins und Zinseszins auf rund 300.000
Euro (also 600.000 Mark) angewachsen, schätzt der – weil die Bank sich
zunächst weigerte zu zahlen – eingeschaltete Anwalt. Preisfrage: Wer hat die
Differenz von einer halben Million Mark erarbeitet?
(Artikel von Corinna Kreiler in Financial Times Deutschland, 15.04.2011;
eigener Kommentar.)
Denkt weiter!
Die Debatte ist wieder verstummt, aber sie ist nötiger denn je: Warum wir
Wohlstand nicht allein über Wachstum definieren dürfen.
(Gerd Maas in ZEIT ONLINE, 20.02.2011)
Wachstum – Segen oder Verderben?
Eine Million australische Dollar - so viel verspricht ein Unternehmer aus
Down Under demjenigen Ökonomen, der der Menschheit glaubhaft macht, dass
Wirtschaftswachstum kein Allheilmittel für die Probleme der Welt ist.
(Hans-Christian Müller im Handelsblatt, 13.02.2011)
Die Finanzkrise als Anlass – Fragen, die sich jeder einmal stellen sollte
Die aktuelle Krise sollte Anlass sein, darüber nachzudenken, ob nicht - frei
nach Shakespeare - womöglich etwas faul ist im Staate Geldsystem. Diese
Krise ist eine von vielen in den letzten Jahrzehnten (Asienkrise,
Russlandkrise, Argentinienkrise, New Economy Krise, Immobilienkrise). Dabei
werden die Krisen ständig größer und ihre Auswirkungen immer gewaltiger.
Immer gigantischere Summen müssen in das System gepumpt werden, um einen
totalen Kollaps zu verhindern.
(Fred Lemrog in Readers Edition, 28.12.1010)
Das Wunder von
Wörgl
Wie bekommt man das Geld zum Zirkulieren und in hoffnungsloser Rezession die
Wirtschaft in Schwung? Ein österreichischer Bürgermeister wagte 1932 ein
erstaunliches Experiment.
(Wolfgang Uchatius in ZEIT ONLINE, 28.12.2010)
Die
Reise nach Richistan
Die Reichen werden immer reicher, die Löcher in den öffentlichen Haushalten
tiefer und tiefer. Zufall? Mitnichten. Beides sind zwei Seiten ein und
derselben Medaille. –
Der sicherste aller Schuldner und damit der Traum aller Kreditgeber ist –
nach wie vor – der Staat. Dabei trägt der Schulden machende Staat kräftig
bei zur Konzentration von privatem Reichtum. Indem er auf den privaten
Finanzmärkten Kredite aufnimmt, verpfändet er einen Teil des
Steueraufkommens an so genannte institutionelle Anleger wie Investmentbanken
oder Aktienfonds. Diese aber sind nichts anderes als Frontorganisationen der
Reichen, der Vermögenden, der "High Net Worth Individuals".
Wachstum beruht auf Pump
Allein im Krisenjahr 2009 verschuldeten sich die EU-Staaten, die USA und
Japan zusammen mit zusätzlich 2100 Milliarden Euro. Die Gesamtschuld dieser
grössten Industrieländer erreichte Ende 2009 die kaum vorstellbare Summe von
24 000 Milliarden oder 24 Billionen Euro. Das entspricht annähernd hundert
Prozent ihrer Bruttoinlandsprodukte. Mit andern Worten: Die Menschen in
Europa, den USA und Japan müssten ein Jahr lang ohne Einkommen arbeiten, um
ihre Staatsschulden abzutragen.
(Hanspeter Guggenbühl und Urs P. Gasche in WOZ Die Wochenzeitung/Schweiz,
04.11.2010)
Wenn unser Geld zur verderblichen Ware wird
Eine Dollarflut überschwemmt die Welt und sorgt für Unruhe auf den
Finanzmärkten: Der richtige Moment für Parallelwährungen oder sogenanntes
Freigeld, das stets im Umlauf sein muss.
(Philipp Löpfe in SonntagsZeitung/Schweiz, 30.10.2010)
"Banken erfinden Geld aus Luft"
Warum das Finanzsystem ein Betrugsmodell ist, was Bilanzen damit zu tun
haben und warum der ultimative Crash droht, erklärt der Wiener
Wirtschaftwissenschafter Franz Hörmann.
(Daniela Rom in derStandard.at, 13.10.2010)
Die
Reise nach Richistan
Die Reichen werden immer reicher, die Löcher in den öffentlichen Haushalten
tiefer und tiefer. Zufall? Mitnichten. Beides sind zwei Seiten ein und
derselben Medaille. –
Der sicherste aller Schuldner und damit der Traum aller Kreditgeber ist –
nach wie vor – der Staat. Dabei trägt der Schulden machende Staat kräftig
bei zur Konzentration von privatem Reichtum. Indem er auf den privaten
Finanzmärkten Kredite aufnimmt, verpfändet er einen Teil des
Steueraufkommens an so genannte institutionelle Anleger wie Investmentbanken
oder Aktienfonds. Diese aber sind nichts anderes als Frontorganisationen der
Reichen, der Vermögenden, der "High Net Worth Individuals".
Is this the Right Time for the Fed to go Negative?
The second approach, proposed by Gesell, is to tax currency by making it
subject to an expiration date. Currency would have to be "stamped"
periodically by the Fed to keep it current. When done so, interest (positive
or negative) is received or paid.
(Willem Buiter in The Wall Street Journal, 10.09.2010)
Die Legende vom nachhaltigen Wachstum
Inzwischen braucht man schon einen gewissen Selbstschutz, um in diesem
Hamsterrad nicht die Orientierung zu verlieren. Ein möglicher Ausweg
bestünde in einem entschleunigten Lebensstil, angefangen mit einer
Entrümpelung: Von welchen Energiesklaven, Konsumkrücken und Komfort
verheißenden Infrastrukturen könnte sich die Gesellschaft und jeder Einzelne
freimachen? Der Abwurf von Wohlstandsballast wirkt befreiend. Es gilt, sich
auf das Wesentliche zu konzentrieren, statt sich in einer frustrierenden
Vielfalt von Glücksversprechen zu verlieren.
(Niko Paech in Le Monde diplomatique, 10.09.2010)
Alternative Currencies Flourishing in Germany
Most of the currencies were inspired, at least in part, by a German merchant
and monetary theorist called
Silvio Gesell. And
while some of his ideas would be distasteful to proponents of gold and
silver as money, his "interest-free" currency would certainly represent a
welcome improvement over the present system.
(Alex Newman in New American, 09.07.2010)
Euro-Krise: Geld ohne Zins – die Alternative?
(Die) Freiwirtschaftslehre ... verspricht ein stets umlaufendes Geld ohne
Zins – und Wohlstand für alle. Aber funktioniert das wirklich?
(Herbert Mackert in news.de, 18.06.2010)
Wie kommen wir aus der Schuldenfalle? (Video, 03:25 min.)
Die weltweite Verschuldung hat ein Ausmaß angenommen, das mit
"besorgniserregend" noch milde umschrieben ist. Nicht wenige Ökonomen sehen
da schon die apokalyptischen Reiter heran galoppieren.
("Mr. Dax" Dirk Müller im ZDF, 08.06.2010)
Wie Freigeld die Finanzwelt ändern könnte
"Wenn Waren mit der Zeit verderben, so die Grundidee, muss auch das
Tauschmittel an Wert verlieren. Das so konzipierte 'Schwundgeld' verliert im
Quartal zwei bis drei Prozent seines Wertes. Durch ein aufklebbares Märkchen
kann man es einfach wieder aufladen. Wenn man Geld als Infrastruktur
ansieht, fällt für seine Benutzung eben eine Gebühr an."
(Alexander Glück in uptown-online.de, Juni 2010)
Mr. Dax: "Wenn die Politik verstünde, was passiert"
Epoch Times: "Glauben Sie, dass unsere Politiker das Prinzip des Zinseszins
verstanden haben?" Dirk Müller: "Nein, eindeutiges Nein. Ein Großteil der
Politiker hat es nicht verstanden (lacht)."
(Interview: Florian Godovits und Jacob Porstmann in Epoch Times Deutschland
online, 20.05.2010)
Lanz, Müller und der Josephspfennig
“'Ich hatte zum ersten Mal auf einem großen öffentlich-rechtlichen
Publikumssender die Möglichkeit auf das Zinseszinsproblem und das
bevorstehende Ende des Lebenszyklus dieses Zinseszinssystems hinzuweisen,
ohne dass Eichel oder Henkel widersprochen haben. …' So Dirk Müllers
Kommentar zur Sendung 'Markus Lanz' am 29.04.2010."
(Nico Haupt in Readers Edition, 05.05.2010)
Neues Weltwährungssystem?
(Mit "Interview" mit Silvio Gesell)
Sordon: Wie wird nun genau der Zins als das "Recht auf fremden
Arbeitsertrag" verringert? Gesell: "Das herkömmliche Geld zieht seinen Zins
… aus dem Warenumlauf. Es hat seinen Saugrüssel unmittelbar in die Blutbahn
des Volkes gesenkt. Mit dem Freigeld wird dem Tauschmittel dieses
Schröpfwerkzeug genommen. Und darum ist das Freigeld an und für sich kein
Kapital mehr. Es kann den Zins nicht mehr unter allen Umständen erpressen.“
(Dieter Sordon in Wirtschaftsfacts.de, 29.04.2010)
Fiasko in Griechenland – Staatsanleihen kollabieren
"Griechenland braucht uns jetzt mehr denn je. Doch nicht mit Geld, das zu
nichts anderem benutzt wird, als es in den Rachen des Kapitalmarktes zu
werfen. Über finanzielle Unterstützung lohnt es sich erst dann wieder zu
reden, wenn die jetzige Situation bereinigt und Griechenland aktive Hilfe
bei der Wiederherstellung einer gesunden Wirtschaft braucht. Diese Rosskur
steht in allen Ländern der westlichen Welt bevor. Wenn alles einen guten
Verlauf nehmen soll, kann am Ende nur ein Geldsystem stehen, das die
Marktwirtschaft vom Kapitalismus endgültig befreit hat und Mensch und Natur
in den Mittelpunkt allen Strebens stellt."
(Blog HUMANE-WIRTSCHAFT, 23.04.2010)
Grüne kämpfen gegen die Wunderwaffe Wachstum
Faktisch stellen die Verfasser, die Fraktionsvorsitzenden Renate Künast und
Jürgen Trittin, mit ihren zehn Thesen unser gesamtes Wirtschaftssystem auf
den Prüfstand. So werfen sie die Frage auf, inwieweit die Staatsverschuldung
und das gesamte System von Geld und Zinsen zu einem "Wachstumszwang" führen,
der sich fatal auf die Überlebenschancen der Menschheit auswirkt. "Wir
halten den Abbau des Wachstumszwangs auch aus ökologischen Gründen für
erforderlich", heißt es in dem Papier.
(Ralf Beste in SPIEGEL ONLINE, 15.04.2010)
Geldsystem vor Herzinfarkt
"Alle 'Sparbemühungen' seitens Politiker sind Lippenbekenntnisse, da das
Geldsystem mit den fälligen Zinszahlungen eigene Zwangsmechanismen schafft,
welche sich immer mehr vom Machbaren entfernen. Kein Wirtschaftswachstum der
Welt wird den Zinseszinseffekt einholen. ... Sollte sich dieser Trend
fortsetzen, droht der totale Zusammenbruch des Geldsystems, weil es immer
weniger 'Schuldner' gibt, bzw. keine neuen Schuldner für die fälligen
Zinszahlungen mehr gefunden werden können."
(Michael Mross in MMnews, 26.03.2010)
Die Zinsfalle schnappt zu
"Das ganze Ausmaß der Dramatik wird deutlich, wenn man die Zinslast
betrachtet, die da auf die USA zukommt und die Jahr für Jahr schwerer wird.
2010 dürften die Zinsen etwa 1,4 Prozent der Wirtschaftsleistung auffressen.
Schon im Jahr 2020 dürfte laut CBO-Berechnungen der Anteil der Zinsen 4,1
Prozent des Bruttoinlandsprodukt (BIP) ausmachen, erläutert Unger. Bis 2040
dürften die Sollzinsen dann so weit gestiegen sein, dass sie 25 Prozent des
BIP verschlingen, wie Berechnungen der Bank für Internationalen
Zahlungsausgleich (BIZ) ergaben."
(boerse.ARD.de, 25.03.2010)
Schwundgeld und Tahiti-Virus
"Sie wollen zusammen mit polynesischen und internationalen Studenten eine
Öko-Modellwirtschaft auf Tahitis Nachbarinsel Moorea aufbauen?" [Folgen
Details.] "Wir würden ein Regiogeld einführen, ... dessen Wert schrumpft,
wenn es nicht umläuft. Damit vermeidet man Geldhortung und Zinsen." "Das
berühmte Schwundgeld?" "Genau. Im österreichischen Wörgl hat das mitten in
der Weltwirtschaftskrise in den 1930er-Jahren zum regionalen Aufschwung
geführt."
(Interview Ute Scheub mit Eric Bihl und Roti Make in taz, 19.03.2010)
Heiner Geißlers Weimarer Rede (Auszug): Globaler Tanz um das goldene Kalb
"Es gibt eben auf der Erde Geld wie Dreck, Geld wie Heu, ich habe es gerade
gezeigt, es ist nur völlig falsch verteilt. ... Wir sind über lange, lange
Jahre und Jahrzehnte das Opfer einer Shareholder-Value-Ökonomie geworden,
inspiriert durch eine Reihe von Wirtschaftswissenschaftlern, die sich wie
kaum andere Wissenschaftler geirrt haben. ... Es gibt auf der Welt 300
Leute, die haben ein Vermögen zusammengenommen von einer Billion Dollar. Das
ist genauso viel wie die Hälfte der Menschheit, nämlich drei Milliarden, an
jährlichem Einkommen hat. 2,4 Milliarden Menschen haben pro Tag weniger zum
Leben als den Gegenwert von einem Dollar. Jede Woche sterben 250 000 Kinder
unter fünf Jahren, weil sie nicht genügend zu essen haben."
(Heiner Geißler in TLZ.de – Thüringische Landeszeitung, 12.03.2010)
Green money
This system of stamping notes has a sensational track record. In the early
1930s the Austrian town of Worgl issued a similar currency and in so doing
created full employment and completed local government projects such as new
houses, a reservoir, a ski jump and a bridge.
(John-Paul Flintoff, The Sunday Times, in Times Online, 09.03.2010)
Dr. Heiner Geißler – 80 Jahre – und kein bisschen leise
Am 3. März begeht das christdemokratische Urgestein seinen achtzigsten
Geburtstag. Zeitlebens scharfzüngigen Geistes und selten bequem... – “Das
gegenwärtige Wirtschaftssystem ist nicht konsensfähig und zutiefst
undemokratisch, es muss ersetzt werden durch eine neue Wirtschaftsordnung.”
(Max Pesie in RP ONLINE, 03.03.2010)
Freigeld als Weg aus der Dauerkrise? – Freiwirtschaftler halten das
derzeitige Geldsystem für untauglich
Anhänger der Freiwirtschaft sehen nun die Lösung dieses Problems darin, dass
Geld in Umlauf zu halten um den Fluss von Rohstoffen, Waren und Arbeit zu
gewährleisten. Dazu, so die Theorie der Freiwirtschaftslehre nach Silvio
Gesell, müsse der Anreiz, Geld zu horten, beseitigt werden. In der Praxis
kann das dazu notwendige, so genannte umlaufgesicherte Geld erreicht werden,
wenn die Währung eine Art eingebauten Wertverlust bekommt.
(Volker Wollny in suite101.de – Das Netzwerk der Autoren, 13.02.2010)
Banker-Boni sind nicht Ursache des Problems
Was kann getan werden, um das System (die Geldmenge) und damit die
Abzockerei wieder "runterzufahren"? Die Antwort ist so einfach wie
unscheinbar: Es ist der Zins. ... Der deutsch-argentinische Kaufmann Silvio
Gesell (1862–1930) erkannte diese Zusammenhänge vor 100 Jahren und
formulierte sein Modell des "Freigeldes".
(Peter Trinkler in ZISCH – Neue Luzerner Zeitung Online, 03.02.2010)
Mit Negativzinsen aus der Rezession
"Negative Zinsen sind ungleich billiger als schuldenfinanzierte
Ausgabenprogramme."
(Prof. Dr. Ulrich van Suntum, Wirtschaftswissenschaftler, in Initiative Neue
Soziale Marktwirtschaft, 27.01.2010)
Finanzkrisen im historischen Vergleich
Vorstellung historischer Finanzkrisen seit 1294, deren Krisenverläufe und
Vergleiche zwischen den einzelnen Krisen mit Bezug zur aktuellen
Finanzkrise.
(True Sale International)
Wachstum
bedeutet Selbstzerstörung
Wird die Wirtschaft des "immer mehr" nicht infrage gestellt, kommt es zur
Klimakatastrophe. ... Wahnsinn war für Albert Einstein die Dummheit, immer
das Gleiche zu tun, aber andere Ergebnisse zu erwarten. Das gilt auch für
den Glaubenssatz "Wachstum, Wachstum über alles".
(Michael Müller und Hubert Weiger in ZEIT Online, 09.01.2010)
Geld muss fließen
Zur Neuauflage von "Segen und Fluch des Geldes in der Geschichte der Völker"
von Fritz Schwarz
(Ueli Mäder und Simon Mugier in WOZ – Die Wochenzeitung, Schweiz,
07.01.2010)
Parkgebühr für gehortetes Geld……
Bernhard Senf ist neben Helmut Creutz einer der wenigen unabhängigen
Analysten die der zunehmenden Verarmung großer Bevölkerungsschichten mit
wissenschaftlichen ökonomischen Methoden auf den Grund gehen.
(Alternative Europa Plattform, 26.12.2009)
Deutschland in der Zinsfalle – So schön lebt sich's schuldenfrei
40.400.000.000 Euro wird der Bund laut Haushalt 2010 allein an Zinsen
zahlen. SPIEGEL ONLINE rechnet vor, was damit alles erschwinglich wäre
(Bildstrecke).
(Spiegel Online, 16.12.2009)
Microfinance without the finance: self-liquidating currency
In practice, stamp scrip took the form of certificates to which a special
stamp had to be affixed each time the scrip was used (transactions-based
scrip, championed by Charles Zylstra), or every week or month (time-based
scrip, as advocated for by Silvio Gesell and later by Irving Fisher.
(Prof. Jonathan Warner, Professor at Quest University Canada, microfinance
focus, 08.12.2009)
Von Schulden geknechtet
Zwischenüberschriften: "Der unheilvolle Zinseszinseffekt", "Schuldentilgung?
Pustekuchen!", "Umverteilung 'von unten nach oben'".
(boerse.ARD.de, 02.12.2009)
Wohlstand ohne Wachstum
Welche Reaktionen würde wohl die Ankündigung eines Automobilherstellers
auslösen, demnächst ein Fahrzeug ohne Rückwärtsgang und Bremse produzieren
zu wollen? Vermutlich Gelächter. Oder Kopfschütteln. Komisch, dass eine
solche Reaktion nicht auch den meisten Ökonomen und Wirtschaftspolitikern
entgegengebracht wird.
(greenpeace magazin 05.09)
Selbstblockade aus neuen Schulden und immer größeren Zinszahlungen
Wenn eine Ökonomie langfristig erfolgreich sein will, muss die Bedeutung der
Zinsen für die Schaffung von Wohlstand in den Mittelpunkt der
Wirtschaftslenkung gestellt werden. Negative Zinsen für das Horten von
Kapital, wie dies Silvio Gesell forderte, wären ein Ausweg, die
Umlaufgeschwindigkeit des Geldes und in der Folge die Erhöhung der
Innovationsrate zu ermöglichen.
(Telepolis, 02.11.2009)
Regisseur Michael Moore: "Der freie Markt existiert nicht mehr"
WirtschaftsWoche: Herr Moore, warum hassen Sie den Kapitalismus so sehr?
Moore: Weil er das komplette Gegenteil von Demokratie darstellt. Demokratie
ist ein System, das allen nutzen soll. Vom Kapitalismus dagegen profitiert
eine winzige Minderheit zulasten des Großteils der Bevölkerung, der
keinerlei Kontrolle über die Strukturen der Wirtschaft hat.
(wiwo.de, 31.10.2009)
"Das Kapital hat zerstörerische Kraft"
"Die Realwirtschaft ist nämlich gar nicht in
der Lage, die Renditen zu erwirtschaften, die von einem gigantisch
angewachsenen Kapital gefordert werden."
(ZEIT ONLINE, 23.10.2009)
Nicht
die Armut, das Wachstum muss bekämpft werden
Ungebremstes Wachstum wird nicht mehr nur von Ökoradikalen, sondern auch von
Vertretern des Establishments infrage gestellt.
(ZEIT ONLINE, 23.10.2009)
"Regiogeld nicht belächeln!"
Geld solle nicht dazu dienen, Profite und Zinsen zu maximieren, fordern die
Regionalwährungs-Initiativen. Sie folgen deshalb der "Schwundgeld"-Idee des
Kaufmanns Silvio Gesell.
(Chiemgau online, 20.10.2009)
"Wir
haben noch nicht alles erreicht" Christian Führer gründet eine
Revolutions-Stiftung
"Es gibt immer noch diesen Globalkapitalismus mit den ewig gleichen
Antworten einer vergehenden Epoche. Die Banken machen schon wieder so weiter
wie vorher. Das System ist wahrscheinlich heute ebenso unbelehrbar wie der
Sozialismus damals nicht reformierbar war. Auch damals hat niemand geglaubt,
dass Veränderung gelingt. Heute kann sie wieder gelingen." (Christian Führer
war Pfarrer an der Nikolaikirche in Leipzig und Mitinitiator der Friedensgebete,
aus denen sich 1989 die Montagsdemonstrationen entwickelten.)
(Der Tagesspiegel, 09.10.2009)
Insider verkaufen Aktien wie verrückt
Können hunderte Insider falsch liegen? Mit Insider sind die Chefs von Firmen
gemeint die wissen wie ihre Unternehmen dastehen und ob ihre Aktien über-
oder unterbewertet sind. Ihre Handlungen sind ein guter Indikator was
wirklich los ist. Wenn sie ihre eigenen Aktien wie verrückt verkaufen, dann
kann das ein wichtiges Signal sein, die Märkte stehen vor einem Absturz und
sie kassieren vorher ein.
(Alles Schall und Rauch, 20.09.2009)
Ökonomische Metastasen
Die immer wieder entstehenden Blasen, denen seitens der Notenbank immer viel
zu spät entgegengewirkt wird, sind die Metastasen unseres heutigen
Zinseszins-Systems. Ein System welches dem Wachstumszwang unterliegt bildet
ständig neue Tochtergeschwülste. Damit werden die Heilungschancen der
Ökonomie mit jeder neuen Blase verschlechtert.
(be24.at – Börse-Express, 13.09.2009)
Hilfestellung in turbulenten Zeiten
Kann ein Börsenhändler, ein Spekulant von Berufs wegen, ein Kritiker des
Kapitalismus sein? Ein gnadenloser noch dazu? Dirk Müller kann. Unser
Wirtschaftssystem, davon zeigt er sich überzeugt, ist dem Untergang geweiht
– wenn nicht bereits jetzt, dann in ein paar Jahren.
(Handelsblatt.com, 28.08.2009)
Die Krise, der "Aufschwung" und einige Tatsachen
Der Autor zitiert Börsen-Guru André Kostolany: “Im Grunde ist der
Kapitalismus ein einziger großer Betrug. Lange möge er leben!”
(Readers Edition, 20.08.2009)
Harvard schwört der Gier ab
Mehr als die Hälfte der insgesamt 900 Absolventen schworen einen Eid, den
sie zuvor selbst verfasst hatten. "Als Manager ist es meine Aufgabe, der
Gesellschaft zu dienen", versprachen sie da beispielsweise und weiter: "Ich
werde stets mit der größtmöglichen Integrität handeln und meiner Arbeit in
einer ethischen Weise nachgehen."
(FAZJOB.NET – Frankfurter Allgemeine, 13.08.2009)
Verschiebebahnhof Weltpolitk – Warum der Crash nur eine Frage der Zeit ist!
"Die grundlegenden Systemfehler (Zinseszins, private Banken kontrollieren
unbeaufsichtigt die Geldmenge), werden nicht behoben, nicht einmal in Frage
gestellt. ... Die weltweite Staatsverschuldung steigt seit Jahrzehnten
unaufhörlich. Die Schuldenlast steigt durch den Zinseszinseffekt
exponentiell. Alles was den Regierungen einfällt, sind neue Schulden, um die
alten zu begleichen."
(Goldreporter.de, 06.08.2009)
Konjunkturkredite statt schuldenfinanzierte Ausgabenprogramme
Van Suntum: "In der aktuellen Krise würde den Unternehmen sogar ein
Negativzins von derzeit etwa 2 Prozent ausgezahlt werden, statt sie wie
derzeit mit zirka 6 Prozent belasten."
(DailyNet.de Presseportal, 01.08.2009)
Es wird passieren
Wir sind nun an einem Punkt angelangt in dem die (Staats)Verschuldung
expotentiell wächst und wir alle direkte oder indirekte Zinssklaven geworden
sind. ... Wir sollten nach dem unvermeidlich gewordenen Zusammenbruch
zumindest eines mit großem Nachdruck verlangen: Ein realistisches und faires
Geld- und Finanzsystem ... welches nicht gleich zu Beginn "die Zeitbombe"
eines ZinsesZins-Systems in sich trägt - sonst stünde spätestens unsere
Enkel-Generation wieder vor den gleichen Problemen...
(be24.at – Börse-Express, 29.07.2009)
Mit Negativzinsen aus der Rezession
Die aktuelle Krise gibt Anlass darüber nachzudenken, ob keynesianische
Ausgabenprogramme in großem Stil wirklich die beste Therapie sind. ... In
der aktuellen Krise würde den kreditnehmenden Unternehmen sogar ein
Negativzins von derzeit etwa 2% ausgezahlt werden, statt sie wie derzeit mit
6 % und mehr zu belasten.
(Prof. Dr. Ulrich van Suntum in ÖkonomenBlog, 28.07.2009)
Reaching non Socialist People
If you have not yet read ... "Natural Economic Order" by Silvio Gesell, this
is the time to do it! This is the time to learn about new visions and
prepare for the hopeless times of the near future. Let´s be open, let´s
learn, let´s be prepared. We shall overcome – some hopeless day!
(ZNet, 27.07.2009)
"Als Christen wagen wir zu hoffen"
Im Hinblick auf die Finanz- und Wirtschaftskrise wurde in Lyon die Einsicht
verlangt, dass "es Zeit ist für eine neue Wirtschaftsordnung". Man müsse die
Welt erinnern, dass die Wirtschaft auf "ethischer Verantwortung und
Umweltverträglichkeit" zu basieren hat, heißt es in der gemeinsamen
Botschaft der Repräsentanten reformatorischer, orthodoxer, anglikanischer
und altkatholischer Kirchen weiter.
(kathweb – Katholische Presseagentur Österreich, 23.07.2009)
Offener Brief an den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche Deutschlands
Prof. Dr. Wolfgang Huber ...
... zum Wort des Rates der EKD zur globalen Finanzmarkt- und
Wirtschaftskrise: "Wie ein Riss in einer hohen Mauer"
(Dr. Stephan Geue in seinem Blog "Machtdebatte", 17.07.2009)
Local Currency and The Wörgl Experiment
Drawing heavily on Silvio Gesell's proto-Libertarian idea of Freiwirtschaft,
Unterguggenberger ordered the printing of a temporary relief currency pegged
to the schilling that could only be used locally and lost 1% of its value
every month.
(Daily Kos, 16.07.2009)
„Der Kapitalismus ist gescheitert“
"Der Kapitalismus ist genauso gescheitert wie der Sozialismus. Diese Krise
ist das Symptom eines fundamentalen Wandels, es sind die Geburtswehen für
eine neue Welt. So etwas hat in der Geschichte möglicherweise noch nie
stattgefunden. Die Lösungen werden nicht aus der Ökonomie, auch nicht von
den Regierungen kommen."
(Handelsblatt, Interview mit Fredmund F. Malik, 13.07.2009)
"Es gibt eine Alternative zur Gewinnmaximierung“
In einer neuen Enzyklika prangert der Papst das Profitstreben an. Die
Sonntagszeitung hat darüber mit dem Wirtschaftsethiker Peter Ulrich
gesprochen. Er verteidigt den Heiligen Vater, kritisiert die Manager und
fordert Ökonomie für Fünftklässler.
(Frankfurter Allgemeine, 12.07.2009)
Eine eigene Währung für die Region
Bekanntestes Beispiel ist das Freigeld von Wörgl (Österreich). Mit dieser
Zweitwährung schaffte es Bürgermeister Michael Unterguggenberger 1932/33,
die Ökonomie am Ort nach der Weltwirtschaftskrise anzukurbeln. Die
Arbeitsgutscheine waren mit Schilling gedeckt und mit einer monatlichen
Umlaufsicherung belegt. Man zahlte ein Prozent des Werts, damit sie gültig
blieben.
(Merkur-online.de, 11.07.2009)
Bond Report: Unter Null
"Abhilfe könnte damit nur eine Umlaufgebühr für gehortetes Bargeld sein, wie
sie zuerst Silvio Gesell (1862 - 1930), der Begründer der
Freiwirtschaftslehre, vorgeschlagen hat."
(Börse Online, 09.07.2009)
Das Wunder von Wörgl
"1932: Mit einer lokalen Tauschwährung startete die Tiroler Gemeinde Wörgl
in der Weltwirtschaftskrise ein Freigeld-Experiment, das weltweit Aufsehen
erregte."
(Der Freitag, 09.07.2009)
Gebühr auf Geld statt negative Leitzinsen
"Trotz einer stetigen Ausweitung der Bargeld- und Giralgeldmenge wird zu
wenig Geld ausgegeben."
(Telepolis, 07.07.2009)
Massenvernichtungswaffe Swap
"Wir sollten eine radikale Geldreform wagen, die sich dem Wachstumszwang des
Zinseszins-Effektes entzieht."
(Telepolis, 29.06.2009)
Mister Dax auf Mission
"Müller geißelt die Geldpolitik, spricht von Betrug. ... Er will den
Zinseszins abschaffen. Hier verlässt er den gemeinsamen Boden mit
Volkswirten."
(Rheinischer Merkur, 25.06.2009)
Dienst am Tod statt am Leben
Kapitalismuskritik aus theologischer Perspektive
(Neue Westfälische, 25.06.2009)
Weise, Wörgl, Weltwirtschaft
"Schon um 1900 hatte der umstrittene deutsch-argentinische Sozialreformer
Silvio Gesell vorgeschlagen, Geld solle automatisch seinen Wert einbüßen
[muss heißen: einen Teil seines Werts – d. Hrsg.],
etwa mit einem Ablaufdatum."
(Wiener Zeitung, 13.06.2009)
Kapitalismus: Wir könnten auch anders
"Warum brauchen wir Wirtschaftswachstum? Weil sonst Firmen sterben. Weil
dann Menschen arbeitslos werden, arm und unglücklich. Ist das
unausweichlich? Eine Alternative muss her."
(DIE ZEIT, 20.05.2009)
Negative Leitzinsen – das Undenkbare denken
"Tiefer als null, sind Ökonomen überzeugt, können Leitzinsen nicht fallen.
Prominente Forscher stellen dieses Dogma jetzt in Frage."
(Handelsblatt, 18.05.2009)
Tabuthema "Geldhaltesteuer"
"Fed hat Modell in der Schublade Die Idee dahinter: Geld liegen zu lassen
soll sich nicht auszahlen, Schuldenmachen und Investieren hingegen schon."
(ORF.at, 14.05.200)
No end to Japan’s nightmare?
"Mitsuhiro suggested that Japan could achieve negative real interest through
taxation, an idea that dates back the 19th century, when Silvio Gesell, a
German economist, suggested governments could levy charges on hoarded cash."
(Fund Strategy, 11.05.2009)
Negative interest rates: when are they coming to a central bank near you?
"Tax currency and ‘stamp’ it to show it is ‘current on interest due’. This is
Silvio Gesell’s proposal, supported by Irving Fisher and re-introduced into
the policy debate by Marvin Goodfriend and by myself and Nikolaos
Panigirtzoglou."
(Willem Buiter in ft.com, Financial Times, 07.05.2009)
Wirtschaftskrise: "Zinsen lassen Menschen verarmen"
"Plötzlich werden Außenseiter der Zunft interessant – etwa der Theoretiker
Silvio Gesell (1862 -1930). Ein Computermodell hat ihn nun bestätigt: Unser
Zinssystem produziert Krisen – immer wieder."
(Münchner Merkur, 05.05.2009)
Professor: Milliardenvermögen sind das Problem
Das ganze Ausmaß der Ungleichverteilung in Deutschland sei überhaupt noch
nicht erkannt worden, erklärt der Dortmunder Verteilungsforscher Prof.
Günther Moewes in einem Beitrag im Maiheft der Zeitschrift "Humane
Wirtschaft".
(Informationsdienst Wissenschaft, 30.04.2009)
Das Geldsystem ist wie ein Krebs
Professorin Margrit Kennedy sprach beim Zukunftssalon im Stadtschloss über
sogenannte Komplementärwährungen und die Schwächen der herrschenden
Finanzwirtschaft.
(Fuldaer Zeitung, 28.04.2009)
Fed wünscht Zins von minus fünf Prozent
"Sind negative Zinsen also völlig ausgeschlossen? Die Antwort lautet: Nein.
Die Idee ist überhaupt nicht neu. Bereits im 19. Jahrhundert argumentierte
der deutsche Volkswirt Silvio Gesell für eine Steuer auf die Geldhaltung."
(Financial Times Deutschland, 04.2009)
This Has Worked Before!
"This is a copy of the letter I originally emailed to the President, several
key Congressmen and women, and news agencies, with no response. I am now
sending it out to everyone I can, hoping it won’t be discounted before
someone qualified will take a moment, to investigate and evaluate the
concepts."
(Citizien Economists, 23.04.2009)
It May Be Time for the Fed to Go Negative
"In the late 19th century, the German economist Silvio Gesell argued for a
tax on holding money."
(Prof. Gregory Mankiw, Harvard University, in The New York Times, 18.04.2009)
Comeback der Regionalwährungen: US-Gemeinden drucken eigenes Geld
"Das Freigeld und die dazugehörige Wirtschaftstheorie wurde von Silvio Gesell
erdacht, der durch sogenanntes 'Schwundgeld' die Umlaufgeschwindigkeit des
Geldes sichern, und eine Verklumpung des Finanzsystems verhindern wollte."
(International Business Times, 14.04.2009)
Über Geld, das die Region fördert
Das Finanzsystem und seine Fehler
(Kleine Zeitung, Steiermark, 11.04.2009)
90 Jahre bayerische Revolution – Literaten rufen die Räterepublik aus
"Für Finanzen war der parteilose Freiwirtschafts-Anhänger Silvio Gesell
zuständig, nach dessen Theorie Geld ständig zirkulieren sollte – unter
Verzicht auf Banken." (Letzteres stimmt nicht.)
(Bayerischer Rundfunk, 07.04.2009)
Deutschlands Sonnenenergie tut gut in Krisenzeiten
"Die Schuldenkonzepte der Banken und Unternehmer sind jetzt endlich
offensichtlich gewordene Fallgruben, und der Zins-Zinseszins-Effekt ist
einer der Effektivsten unter den bekannten Unternehmens-Killern."
(pressemeldungen.at, gefunden am 07.04.2009)
Deutschland bald
schuldenfrei – ein Sommernachtstraum, Herr Steinbrück? Wi(e)der die
Zinswirtschaft
Aus den neusten Islamischen Wort von Aiman A. Mazyek
(islam.de, 06.04.2009)
Das Ende der Wirtschafts- und Finanzkrise
"Die Alternative zu Staatsbankrott und Krieg zeigt unser Film."
(GLOBAL CHANGE 2009, April 2009)
“Geld regiert die Welt”: Zinssystem, Geldschöpfung und Weltfinanzkrise
Interview mit Prof. Dr. Bernd Senf
(JungeMedien Hamburg e. V., 31.03.2009)
Freigeld: neues Geld für die Weltwirtschaft
"Vielleicht sollten Sie dabei auch auf den Leiter des Think Tanks der UBS
Bank, Prabhu Guptara, hören, der sich vor einigen Wochen in einer kleinen
Runde in Berlin für die Einführung einer antizyklischen Währung aussprach.
Diese Währung müsse auf dem so genannten Freigeldprinzip basieren, das von
Silvio Gesell (1862-1930) entwickelt wurde."
(Daniel Florian, Politik- und Medienberatung, 28.03.2009)
Das Wunder von Wörgl
"Das Jahr 1932 geht zu Ende. Die ganze Welt ist erschüttert von der bis
dahin größten Wirtschaftskrise. Industriezweige brechen komplett zusammen,
die Arbeitslosigkeit steigt. Armut und Verzweiflung greifen um sich. Nur ein
kleiner Ort im österreichischen Tirol trotzt der Krise."
(Berliner Zeitung, 28.03.2009)
Wie der Zinseszins wenige reich macht und die Verschuldung fördert
"Der Zinseszinsmechanismus führt zu einer Konzentration von Vermögen in
wenigen Händen, da sich die Kapitalerträge zunehmend bei wenigen
Marktteilnehmern konzentrieren. ... Negative Zinsen für das Horten von
Kapital, wie dies Silvio Gesell forderte, sind der einzige Ausweg, die
Umlaufgeschwindigkeit des Geldes und in der Folge die Erhöhung der
Innovationsrate zu ermöglichen."
(International Business Times, 27.03.2009)
Reloading the Weapons of Monetary Policy
Harvard-Professor für Ökonomie Greg Mankiw entdeckt Gesells Geldreform
(Greg Mankiw's Blog, 19.03.2009)
Der Preis des Geldes
Tristan Abromeit, Anhänger der Freiwirtschaftsschule, hält eine Golddeckung
als Voraussetzung einer stabilen Währung für überflüssig und schädlich.
(P.T. Magazin, 22.03.2009)
Die Ursache sitzt tief
Längst spüren die Menschen, dass ... das Übel an der
Wurzel gepackt werden muss.
(Kunden-Newsletter der EthikBank, 13.03.2009)
Crashkurs - aus der Krise in die Chance?
Dirk Müller ["Mr. Dax"] hält sich zu Gute, dass er schon seit rund
anderthalb Jahren vor Aktien warnt und sieht unser Wirtschaftssystem, das
auf Zins und Zinseszins aufbaut, kurz vor dem Scheitern.
(Interview von Inforadio Berlin-Brandenburg vom 12.03.2009 mit Link zur
MP3-Audio-Datei)
We need new thinking about money
"The skinny on the economy is this: There isn't enough money out there to go
around. Money's always in shortage, and it's driving us wherever the next
trend leads."
(Leserbrief an The Eagle-Tribune, 11.03.2009)
Die andere Wende
"Aber die Wahl, vor der wir tatsächlich stehen, ist ungleich fundamentaler:
globale Währungs- und also Wirtschaftsreform – oder Revolution und Krieg."
Autor: Alfred Gusenbauer, ehemaliger österreichischer Bundeskanzler.
(Die Welt, 09.03.2009)
Scharia im Petersdom
"Ratschläge zu Finanzanlagen sind aus dem Vatikan selten zu hören. Jetzt
fordert der Kirchenstaat Banker auf, sich bei Investitionen doch bitte in
Zukunft an die Regeln des islamischen Rechts zu halten." (Die Bibel würde
genügen – d. Hrsg.)
(Financial Times Deutschland, 05.03.2009 )
Über die Geheimloge der Banker
Der Berner Schriftsteller Lukas Hartmann wirft einen Blick von außen auf ein
geschlossenes System.
(Tagesanzeiger, Schweiz, 25.02.2009)
4. Quartal 2009 – Beginn der fünften Phase der umfassenden weltweiten Krise:
Die öffentliche Ordnung zerfällt
"Seit Februar 2006 vertrat LEAP/E2020 die Auffassung, dass die umfassende
weltweite Krise in vier Grundphasen ablaufen würde, nämlich die
Anfangsphase, die Beschleunigungsphase, die Aufprallphase und die
Dekantierungsphase."
(GlobalEuropa Antizipations-Bulletin, 18.02.2009)
PHOENIX
Runde "Die reden, wir handeln – Bürger trotzen der Krise"
Dabei: Einer aus unseren Reihen, Vertreter der Regionalwährung Chiemgauer
e.V.
(Sendung vom 17.02.2009)
Der Prophet des Untergangs
"Unser Wirtschaftssystem wird kollabieren, es ist nur die Frage, wann: jetzt
oder in wenigen Jahren."
(Dirk Müller in der Berliner Zeitung, 13.02.2009)
Mr. Dax empfiehlt Alternativen
Dirk Müller rufe in seinem Buch "Crashkurs" – Platz 5 der
SPIEGEL-Sachbuchbestsellerliste 7/2009 – zu Alternativen zum jetzigen
Wirtschaftssystem, darunter die Freiwirtschaft, auf.
(HUMANBLOG mit weiteren Links, 13.02.2009)
"Wenn die Titanic absäuft, braucht man Rettungsboote"
Der Wirtschaftswissenschaftler Bernd Senf über die tieferen Ursachen der
Weltfinanzkrise und über Experimente mit Regionalwährungen.
(Tagesspiegel, 10.02.2009)
"In 30 Jahren wird es keinen Kapitalismus mehr geben"
Der Soziologe Immanuel Wallerstein sagte früh den Zusammenbruch des
Sowjetblocks voraus und prophezeit nun das Ende des Kapitalismus.
(Telepolos – Heise-Verlag, 06.02.2009)
Der vergessene Reformer aus Eden
Schüler des Oberstufenzentrums arbeiten an einer Ausstellung über Silvio
Gesell
(Märkische Allgemeine, 29.01.2009)
Leserbriefe zum Thema Berliner Katastrophenpaket
in der Süddeutschen Zeitung – die ersten drei von Anhängern der Natürlichen
Wirtschaftsordnung
(sueddeutsche.de, 22.01.2009)
The money-go-round
"Based on the theories of Silvio Gesell, a German “quasi-economist”, one such
currency, the wära, was used to revitalise Schwanenkirchen, a Bavarian
coalmining village, in 1931."
(Economist.com, 22.01.2009)
It is time for the monetary authorities to jump into the liquidity
trap
"I have not seen too many central bankers perusing the works of
Silvio Gesell."
(Willem Buiter in ft.com, Financial Times, 02.12.2008)
Arbeitslosigkeit durch einen Systemfehler unseres Geldes?
Die von der Wirtschaftswissenschaft vorgeschlagenen Abhilfen
erwecken weithin den Eindruck eines Blindekuhspiels.
(Peter Knauer SJ, im Internet veröffentlicht am 13.12.2007)
Einstein, compound interest: Does not compute
Albert Einstein (oder Mark Twain oder Adam Smith) soll gesagt haben,
der Zinseszins sei in variierenden Formulierungen "die größte
Erfindung der Menschheit". Eine schöne Widerlegung (in Englisch).
(Blog "Millard Fillmore’s Bathtub", 2007)
"Marktwirtschaft ohne Kapitalismus" – Eine Neubewertung der
Freiwirtschaftslehre aus wirtschaftsethischer Sicht
Die von Silvio Gesell (1862-1930) entwickelte und zu seiner Zeit
vieldiskutierte Freiwirtschaftslehre ist in der ökonomischen und
politisch-philosophischen Auseinandersetzung bereits Anfang der 30er Jahre
des letzten Jahrhunderts in den Hintergrund gedrängt worden, obwohl gerade
diese Lehre dem einzelnen Individuum mehr Freiheit und für sein
Zusammenleben in der Gesellschaft mehr Gerechtigkeit in Aussicht stellt. Mit
der vorliegenden Doktorarbeit an der Universität St. Gallen bringt der Autor
Roland Wirth (geb. 1974) die Ideen von Silvio Gesell wieder in die
allgemeine Fachdiskussion zurück.
(Prof. Hermann Kendel in Zeit-Fragen, 22.01.2007)
Macht euch klar, ihr werdet nie reich...
Auszug aus Michael Moores Buch: Dude, where's my country?
(znet – a community committed to social change, 09.10.2003)
Monetary Policy in a Zero-Interest-Rate Economy
"As short-term interest rates fall toward zero, it may be necessary for the
Fed to rethink how it conducts monetary policy. In this article, we examine
why conventional policy loses its effectiveness at very low interest rates
and review some alternative tools for stimulating the economy."
(Federal Reserve Bank of Dallas, Juli/August 2003)